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Internationale Wochen gegen Rassismus
15.März - 28.März
- Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in der Zeit vom 15. - 28. März 2010 statt. Der...
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Fachtagung Wirksamkeitsdialog verbandliche Jugendarbeit, Düsseldorf
22.März 10:00 - 14:30
- Seit nunmehr 10 Jahren ist der Wirksamkeitsdialog ein wichtiges Arbeitsfeld der...
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26.März 09:30 - 16:00
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Interkulturelles
Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte in der Jugendverbandsarbeit
Kinder- und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte sind ein wesentliches Potential unserer Gesellschaft und werden zukünftig die Entwicklung Deutschlands auch angesichts der demografischen Entwicklung in vielfältiger Weise prägen. Gleichzeitig muss konstatiert weden, dass sie vielfach von paritätischer Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben ausgeschlossen sind. Die Aufgabe der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund als Vermittlung von Zugangschancen ist daher eine der zentralen Herausforderungen für die Gesellschaft und gerade für die Jugendhilfe.
Trotz dieser Erkenntnis ist festzustellen, dass die verbandliche Jugendarbeit ihr Leistungsvermögen als fördernder Integrationsfaktor (noch) nicht in dem Maße nutzt wie sie es entsprechend ihres Selbstverständnisses und ihrer Arbeitsformen könnte. Obwohl verschiedene Studien ein generelles Interesse von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der Partizipation in Vereinen belegen und hier die Mitgliederzahlen steigen (vgl. Sechster Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland, Drucksache 15/5826), werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund von den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe immer noch deutlich weniger erreicht als „einheimische“ Jugendliche. Im Vergleich zu ihrem prozentualen Bevölkerungsanteil muss ihre Teilnahme und Mitwirkung an den Angeboten der Jugendverbandsarbeit bisher noch als weit unterproportional eingestuft werden, ebenso wie ihre Mitwirkung als ehren- oder hauptamtlich Tätige.
Interkulturelle Öffnung als zentrale Herausforderung
Die Jugendverbände im Landesjugendring NRW haben daher im Juli 2004 ein Positionspapier zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund beschlossen, das für die Jugendverbandsarbeit langfristige Ziele beschreibt:
- Verbesserung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien auf allen Ebenen der Jugendverbandsarbeit und in allen Angebotsbereichen;
- Bekanntmachung der Strategie der Interkulturellen Öffnung in den Mitgliedsverbänden;
- Förderung von gesellschaftspolitischer Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien;
- Aufbau von Kontakten und Kooperationen zwischen bestehenden Jugendverbänden und Migrantenselbstorganisationen im Jugendbereich auf Landesebene sowie die Förderung von Kontakten und Kooperationen auf kommunaler Ebene;
- Aufbau einer Unterstützungs- und Netzwerkstruktur für Jugendverbände in NRW zu Interkulturellen Themen.
Weitere Informationen zum Thema
1. Integrationsbericht der Landesregierung NRW
Unter dem Titel "Nordrhein-Westfalen: Land der Integrationschancen. 1. Integrationsbericht der Landesregierung" bilanziert die Landesregierung den im Juni 2006 beschlossenen Aktionsplan Integration, mit dem sie sich ein integrationspolitisches Arbeitsprogramm gegeben hat. Der Bericht enthält umfassende Erkenntnisse zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Integration von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Zum Bericht: http://www.mgffi.nrw.de/pdf/integration/Integrationsbericht_final150808.pdf
Aktionsplan Integration NRW, Juni 2006
Im Juni 2006 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung den "Aktionsplan Integration" vorgelegt. Im Zentrum der integrationspolitischen Ziele stehen dabei Integration durch Bildung, Erziehung und berufliche Qualifizierung. Der Aktionsplan fußt auf der 2001 von allen Fraktionen des Landtags beschlossenen „Integrationsoffensive“. Zum download: http://www.mgffi.nrw.de/pdf/integration/aktionsplan-integration.pdf





